Große Ausbildungsübung der Katastrophenschutzeinheiten

ASB probt mit anderen Hilfsorganisationen die Zusammenarbeit bei Großschadenslagen

Der ASB Mittel-Brandenburg ist als Hilfsorganisation in den Katastrophenschutz des Landkreises Dahme-Spreewald eingebunden und beteiligte sich an der Großübung mit 25 ehrenamtlichen Rettungskräften, 3 Mehrzweckbooten sowie 8 Fahrzeugen.

Zunächst ging es darum, die Verunfallten über den Wasserweg zur Patientenablage zu bringen, wo die notwendigen weiteren Maßnahmen durch das DRK ergriffen wurden.

Nach der Herstellung der Transportfähigkeit, übernahmen ASB und DRK den Weitertransport der Verletzten ins mobile Krankenhaus.

Am vergangenen Wochenende beteiligten sich die Katastrophenschutzeinheiten der Landkreise Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming an der groß angelegten Ausbildungsübung des DRK-Kreisverbandes Fläming-Spreewald mit einem Massenanfall an Verletzten (MANV) mit 70 Verunfallten.

Der ASB Mittel-Brandenburg, der als Hilfsorganisation in den Katastrophenschutz des Landkreises Dahme-Spreewald eingebunden ist, unterstützte die Übung mit 25 ehrenamtlichen Rettungskräften, 3 Mehrzweckbooten sowie 8 Fahrzeugen mit unterschiedlicher Funktion.

Das Übungsszenario sah eine Explosion im Kinder- und Jugenderholungszentrum (KiEZ) Hölzerner See vor und erstreckte sich über zwei Tage.

Nach Eintreffen der Rettungseinheiten der unterschiedlichen Hilfsorganisationen, verschafften sich die Rettungskräfte einen Überblick über die Schadenslage und begannen umgehend mit der Sichtung der Verletzten und deren Abtransport ins mobile Krankenhaus auf dem ehemaligen Flugplatz Löpten. Erschwerend erwies sich der fiktive Waldbrand, der die Rettungswege per Land versperrte und den Transport der Verletzten zur Patientenablage im Hafen von Klein Köris nur über den Wasserweg möglich machte. Weitere folgenreiche Krisensituationen erschwerten die Rettung zusätzlich und verlangten den Einsatzkräften einiges ab.

Die Aufgabe der ASB-Rettungskräfte lag im fachgerechten und schonenden Transport der Verletzten vom KiEZ per Rettungsboot zur Verletztenablage nach Klein Köris. Nach Sichtung der Verletzten und der Herstellung der Transportfähigkeit durch das DRK, übernahm der ASB gemeinsam mit dem DRK den Weitertransport der Betroffenen zum mobilen Krankenhaus.

Ziel dieser Ausbildungsübung war die Erprobung der landkreisübergreifenden Zusammenarbeit der Katastrophenschutzeinheiten der Bereiche Sanität und Wasserrettung bei einem Massenanfall von Verletzten, um im Ernstfall gerüstet zu sein. Hier zeigte sich deutlich, an welchen Stellen noch Verbesserungspotential besteht. Insbesondere die Einsatzszenarien in den Abend- und Nachtstunden verlangten von den Rettungskräften volle Konzentration. Zugleich verdeutlichte sich die gute Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Hilfsorganisationen.

Wer sich gern ehrenamtlich beim ASB betätigen möchte, der findet vielseitige Einsatzbereiche: Ob auf dem Gebiet Rettungsdienste mit den Unterbereichen Sanitätsdienst, Rückholdienst, Katastrophenschutz, Wasserrettung und Erste Hilfe oder aber im Bereich der Seniorenhilfe in unseren Senioreneinrichtungen – wir freuen uns über jede helfende Hand.


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