Katastrophenschutzübung des Landkreises Dahme-Spreewald

Feuerwehren und Hilfsorganisationen proben Zusammenspiel im Ernstfall

Zwei Mehrzweckboote des ASB Mittel-Brandenburg wurden zum Unfallszenario auf dem Wasser beordert.

Nachdem das Feuer auf dem Passagierboot gelöscht war, begannen die ASB-Einsatzkräfte mit der Rettung der verunfallten Personen.

Alle Verunfallten wurden zum Sammelplatz gebracht, wo sie die Einsatzkräfte medizinisch versorgten.

Um im Notfall bestmöglich zusammenzuarbeiten, wurden jüngst die Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Dahme-Spreewald zu einer gemeinsamen Katastrophenschutzübung mit den örtlichen Feuerwehren gerufen.

Das Übungsszenario stellte ein brennendes Passagierboot auf dem Teupitzer See mit einer unbekannten Anzahl an verletzten Personen und im Wasser treibenden Passagieren dar.

Zwölf Einsatzkräfte aus den ASB-Einheiten Schnelle-Einsatz-Einheit (SEE) San, Medical-Task-Force und Schnelle-Einsatz-Gruppe (SEG) Wassergefahren bewiesen ihre Fähigkeiten in der Rettung verunfallter Personen.

Zum Einsatz kamen vonseiten des ASB Mittel-Brandenburg je ein Notfall-Krankentransportwagen, Krankentransportwagen, Rettungswagen, zwei Gerätewagen sowie zwei Mehrzweckboote, die zum brennenden Boot beordert wurden.

Nach der Lageerkundung vor Ort bargen die ASB-Einsatzkräfte zunächst die im Wasser befindlichen Personen und brachten sie zur weiteren medizinischen Versorgung sicher an Land.

Nachdem das Feuer auf dem Boot durch die Einsatzkräfte gelöscht war, übernahmen die ASB-Einheiten die Rettung der noch an Bord des Passagierbootes befindlichen Personen. Diese wurden sodann zur weiteren medizinischen Versorgung zum Sammelpunkt an Land gebracht.

Insgesamt konnten 30 Personen aus dem Wasser und vom Boot gerettet werden.

Im Rahmen der Katastrophenschutzübung wurde deutlich, an welchen Stellen die organisationsübergreifende Zusammenarbeit bereits jetzt gut funktioniert. Ebenso zeigte sich aber auch, an welchen Stellen noch Verbesserungspotential besteht. Die Einsatzkräfte des ASB nahmen diese Erfahrungen dankbar an, um für einen potentiellen Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Besonders hervorzuheben ist der große Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte, die in ihrer Freizeit viel Liebe, Kraft und Zeit in ihre Rettungsdienstausbildung stecken und der Bevölkerung im Notfall helfend zur Seite stehen.

Wer sich gern ehrenamtlich beim ASB betätigen möchte, der findet vielseitige Einsatzbereiche: Ob auf dem Gebiet Rettungsdienste mit den Unterbereichen Sanitätsdienst, Rückholdienst, Katastrophenschutz, Wasserrettung und Erste Hilfe oder aber im Pflegebereich in unseren Senioreneinrichtungen – wir freuen uns über jede helfende Hand.

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