„Tag der kleinen Forscher“ bringt beim ASB Jung und Alt zusammen

Kita-Kinder und Senioren experimentieren gemeinsam beim Aktionstag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die bundesweite Initiative setzt sich für eine gute frühe MINT-Bildung ein.

Ruth Kessler, Tagesgast in der ASB-Tagespflege Königs Wusterhausen, lässt sich von Thea (li.) und Evita (re.) zeigen, wie man Hefeteig herstellt, um diesen beim Aufgehen zu beobachten.

Sophie, Brian, Melia und Emma (v.l.n.r.) beobachten, wie sich unterschiedliche Wassertemperaturen auf den Prozess des Aufquellens von Holzpellets auswirken.

Evita (li.) und Lea (re.) vermischen Hefe, Mehl und Wasser zu einer Teigmasse.

Seniorin Ruth Kessler freut sich sichtlich über die quirligen Kinder der ASB-Kita „Brüderchen und Schwesterchen“.

Was passiert, wenn man Hefe mit Milch und Mehl vermischt? Wie wirken sich warmes und kaltes Wasser auf Holzpellets aus? Und wie werden Sonnenblumen groß? – Diesen Fragen gingen die Kinder der ASB-Kindertagesstätte „Brüderchen und Schwesterchen“ am „Tag der kleinen Forscher“ am 28. Mai 2019 auf den Grund.

Unter dem diesjährigen Motto „Klein, aber oho!“ des bundesweiten MINT-Aktionstages der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ standen die kleinen Dinge unserer Welt im Mittelpunkt, die oft zu wenig wahrgenommen werden, die aber allein oder im Verbund mit vielen anderen kleinen Dingen Erstaunliches bewirken.

Den Aktionstag nahm die ASB-Kita „Brüderchen und Schwesterchen“ zum Anlass, um nicht nur die kleinen Dinge zu erforschen, sondern auch um Klein und Groß zusammen zu bringen. So luden die Kita-Kinder die Senioren der benachbarten ASB-Tagespflege ein, um an den Forscherstationen gemeinsam verschiedenen, naturwissenschaftlichen Fragestellungen nachzugehen.

Zum einen wurde Hefe mit Milch und Mehl vermischt und beobachtet, wie der Teig langsam aufgeht und sich vergrößert. Zum anderen wurden Holzpellets einmal mit warmem und einmal mit kaltem Wasser versetzt und ermittelt, bei welcher Wassertemperatur die Holzpellets schneller aufquellen. Eine andere Gruppe der Kita-Kinder besuchte die benachbarte ASB-Tagespflege, um gemeinsam mit den Senioren Sonnenblumen zu säen und das Pflanzenwachstum in den nächsten Wochen zu beobachten. Die Senioren genossen dabei sichtlich die Anwesenheit der Kinder.

Die verschiedenen Experimente vermittelten den Kindern einen spannenden Einblick in die Welt der kleinen Dinge. Sie erfuhren, welche großen Wirkungen auch kleinste Dinge haben können und wie sich bestimmte Materialien auf einander auswirken. Die Wertschätzung der kleinen Dinge und ein bewusster Umgang mit ihnen sind eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer (Um-) Welt. Hier setzt das Konzept der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ an, die sich für eine gute frühe Bildung im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) einsetzt.

In den „Haus der kleinen Forscher“-Fortbildungen des „Lokalen Netzwerkes Dahme-Spreewald“ für pädagogische Fachkräfte aus Kita und Hort, das durch den ASB Mittel-Brandenburg im Auftrag des Landkreises Dahme-Spreewald koordiniert wird, lernen pädagogische Fachkräfte, Kinder qualifiziert beim Forschen und Entdecken zu begleiten.

Nach der Sommerpause startet die Fortbildungsreihe mit dem Thema

„Forschen zu Klängen und Geräuschen“

in die zweite Jahreshälfte.

Die Fortbildung findet am Samstag, 10.08.2019, von 9:00 – 15:30 Uhr in Zeesen statt und wird durchgeführt von Herrn Axel Schröder.

Der Beitrag pro Person beträgt 25,- Euro und enthält die Teilnahmegebühr, einen kleinen Snack und Getränke. Eine Anmeldung ist bereits jetzt hier möglich.

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